Instandhaltungskonzept als zentrales Element zur Wirtschaftlichkeit

Die Lebensdauer geht oft über den Gewährleistungszeitraum der Lieferanten hinaus. Ein Kunde benötigt die Funktionalität über die gesamte Lebensdauer, die von vielen Faktoren beeinflusst wird.

Auf der anderen Seite stehen die Kosten für die Wartung. Wie lassen sich unnötige Inspektionen und Wartungen vermeiden, z.B. warum werden die Fender beschichtet, wenn sie für freie Korrosion ausgelegt sind?

Wir verstehen die Aufgabe der Instandhaltungsplanung als Folgeschritt aus der Konstruktion:

  • Klassifizierung der Elemente des betreffenden Bauwerks in Bezug auf Struktur, Funktionalität, HSE und Genehmigung. Jedes hat individuelle Auswirkungen auf den Instandhaltungsplan,
  • Identifizierung der regulären und irregulären Umstände, um die am meisten gefährdeten Teile zu finden,
  • Inspektionskampagnen aufstellen,
  • Ergebnisse auswerten und verarbeiten,
  • Entsprechend wiederholen.

 

Ein häufiges Missverständnis ist, dass eine Inspektion alle Elemente eines Bauteils umfassen muss. Vielmehr ist eine ausreichende Größe der Stichprobe für ein bestimmtes Vertrauensniveau erforderlich. Dieses Konzept ist statistisch begründet und wird von Zertifizierern anerkannt. Es spart erheblichen Aufwand und Kosten, ohne ein relevantes Maß an Verlässlichkeit zu opfern.

Instandhaltungskonzept - Beispiel Schraubverbindung